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"Weltliche" Musik im Gottesdienst

© Revoltan

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"Weltliche" Musik im Gottesdienst

Plädoyer für musikalische Vielfalt

Das Bibelwort „Gott nahe zu sein, ist mein Glück“ (Psalm 73,28) ist eine sehr emotionale Aussage. Der hebräische Satz lässt sich auch so übersetzen: In der Nähe Gottes zu sein, tut mir gut. Da geschieht etwas zwischen Gott und mir. Da setzt sich etwas in mir in Bewegung, dass sich manchmal gar nicht in Worte fassen lässt. Ich betrete einen Raum, werde umfangen mit Güte und Liebe und es ist gut. Ist es nicht genau so auch mit der Musik? Und ist nicht die Musik Ausdruck der Güte Gottes? Hildegard von Bingen, Mystikern, Wissenschaftlerin, „Heilige“ (1098 - 1179) schreibt: „In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorene Paradies hinterlassen.“ Und Martin Luther (1483-1546) dichtet 350 Jahre später: „Wer sich die Musik erkiest, hat ein himmlisch Werk gewonnen; denn ihr erster Ursprung ist von dem Himmel selbst genommen, weil die lieben Engelein selber Musikanten sein.“

Von: Marco Frey, Pfarrer, Aalen

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